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Südsee

Südsee

Vergessen Sie alles, was Sie bis heute zum Thema Paradies gesehen, gehört und gelesen haben. Das Paradies ist die Südsee. Kleine, zeitlose Welten im weiten Ozean, grüne Tupfer, wie zufällig auf blauen Grund gemalt. Mit Sonnenuntergängen wie auf Postkarten und einem Feuerwerk an Farben und Formen über und unter Wasser. Ein betörendes Spektakel für alle Sinne.


Südsee

Menschen und Kultur

Was wir landläufig als «Südsee» bezeichnen, umfasst in Wirklichkeit drei sehr verschiedene Kulturkreise im Südpazifik: Polynesien, Melanesien und Mikronesien. Die Menschen unterscheiden sich in Aussehen und Traditionen, gemeinsam sind ihnen Lebensfreude und Gastfreundschaft. Das Leben verläuft gemächlich, Hektik ist ein Fremdwort. Zu den Südseeinseln gehört Französisch Polynesien, Fidschi, die Cook-Inseln, Samoa, Tonga und Neukaledonien. Folgend stellen wir Ihnen diese etwas genauer vor:


Französisch Polynesien

Zugegeben, Tahiti, Bora Bora und Moorea sind die klingendsten Namen Französisch Polynesiens - in einem Gebiet so gross wie Europa gibt es aber noch viele weitere Inselschönheiten. Über 100 Inseln und Inselchen sind im weiten Meer verteilt und alle sind aus dem Stoff gemacht, aus dem Südseeträume sind.


Südsee

Sprache

Französisch, Tahitianisch.


Fläche

4 Mio. km2 Meeresgebiet, 118 Inseln mit 4000 km2.


Einwohner

265 000 Menschen, davon 70% Polynesier, 15% Europäer,
5% Asiaten, 10% andere.


Hauptstadt

Papeete auf der Hauptinsel Tahiti mit 27000 Einwohner.


Politik

Französisch Polynesien ist ein französisches Überseegebiet mit weitgehender Selbstverwaltung.


Wirtschaft

Tourismus, Perlen, Fischerei.


Zeitverschiebung

-12 Stunden im Sommer, -11 Stunden im Winter (Basis MEZ).


Einreise, Gesundheit

Schweizer Bürger benötigen einen elektronisch lesbaren Pass, der mindestens 3 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist sowie ein Rück-/Weiterflugticket. Impfungen sind keine vorgeschrieben.


Geld, Nebenkosten, Trinkgeld

Franc Pacifique (XPF), 100 XPF = 1.25 CHF (Stand Januar 2010). Kreditkarten sind weit verbreitet. Die Nebenkosten liegen markant über dem Schweizer Niveau, Trinkgelder sind in Französisch Polynesien nicht üblich.


Souvenirs

Schwarze Perlen, Muschelschmuck, Stoffe, Vanille, Parfüm.


Strom

110 oder 220 Volt, Adapter nötig.


Klima

Auf Französisch Polynesien herrscht das ganze Jahr ideales tropisches Südseeklima, Passatwinde sorgen für angenehme Brisen. Die beste Reiszeit ist April bis November. Die Regenzeit dauert von Dezember bis März.


Südsee

Fidschi

Bula – willkommen im Inselreich! Wenn es ein Paradies auf Erden gibt, gebührt Fidschi der Logenplatz. 330 Inseln – von ganz gross bis ganz klein - mit weissen Stränden, türkisfarbenen Lagunen, Schattenplätzchen unter Palmen und einer kunterbunten Unterwasserwelt. Die Herzlichkeit und Lebensfreude der Menschen sind sprichwörtlich. Viti Levu ist die Hauptinsel mit dem Flughafen Nadi und der Hauptstadt Suva. Auf der Vulkaninsel finden Sie dichten Regenwald, Savannen, farbige Märkte und die goldenen Strände der Coral Coast. Die Mamanucas sind ein Dutzend kleiner vulkanischer Inseln mit guten Resorts, feinsandigen Stränden und farbigen Korallengärten. Vanua Levu, die zweitgrösste der Inseln, ist nur spärlich besiedelt. Zuckerrohrfelder, Regenwald und das gebirgige Inselinnere prägen die Landschaft, Dazu kommen Tauchplätze, einsame Strände und traditionelle Dörfer. Die ursprüngliche «Garteninsel» Taveuni bietet Schnorchel- und Taucherlebnisse und ist mit ihrer üppigen Vegetation, den Wasserfällen und der tropischen Blumenpracht wie gemacht für Naturliebhaber. Einer Perlenkette gleich bilden 20 Inselchen die Yasawa Island. Dank ihren weissen Stränden und türkisblauen Lagunen ist die Inselgruppe ein beliebtes Ziel von Segelyachten und Kreuzfahrten.


Sprache

Englisch, Fiji, Hindustani.


Einwohner

900 000 Menschen, davon 50% Fidschianer, 45% Inder, 5% Europäer und Asiaten.


Fläche

18 300 km2, 300 Inseln, davon über 100 bewohnt.


Hauptstadt

Suva auf der Hauptinsel Viti Levu mit 203’000 Einwohner.


Politik

Fidschi ist seit 1970 unabhängig und seit 1987 eine Republik.


Wirtschaft

Zucker, Textilien, Tourismus.


Zeitverschiebung

+10 Stunden im Sommer, +11 Stunden im Winter (Basis MEZ).


Einreise, Gesundheit

Schweizer Bürger benötigen einen Pass, der mindestens 3 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Impfungen sind keine vorgeschrieben, weitere Informationen finden Sie unter www.safetravel.ch


Geld, Nebenkosten, Trinkgeld

Fidschi-Dollar (FJD), 1 FJD = 0.55 CHF (Stand Januar 2010). Kreditkarten sind weit verbreitet. Die Nebenkosten liegen in etwa auf Schweizer Niveau, Trinkgelder sind auf Fidschi nicht üblich.


Souvenirs

Filigranschmuck, Holzschnitzereien, Kokosschalen, Flechtarbeiten.


Strom

240 Volt, Adapter für 3-polige Flachstecker notwendig.


Klima

Auf Fidschi herrscht das ganze Jahr ideales tropisches Südseeklima, Passatwinde sorgen für angenehme Brisen. Die beste Reiszeit ist von April bis November. Die Regenzeit dauert von Dezember bis März.


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Cook Islands

Die Wasserfläche der Cook Islands ist ein Drittel so gross wie Amerika. Auf das Land verteilt, sind es dann gerade mal 240 km2 für 15 Inseln. Klein aber fein, das ist die Devise der Cook Islands und damit liegen sie genau richtig, Zauberhafte Südseeperlen, die keinen Vergleich mit den wohlklingenden Namen der Konkurrenz zu scheuen brauchen. Ganz im Gegenteil: Alles, was die Südsee zum ultimativen Paradies macht, das haben auch Rarotonga und Aitutaki in Hülle und Fülle. Vielleicht sogar das spezielle Etwas mehr, denn hier ist alles um ein Quäntchen natürlicher, ursprünglicher und vor allem auch erschwinglicher. Rarotonga, die «Blumeninsel» ist die Hauptinsel der Cook Island und mitten in einer blauen Lagune. Hier sind der internationale Flughafen und die Hauptstadt Avarua zu finden. Dichter Regenwald überzieht hohe Bergspitzen im Innern, adrette Siedlungen und Plantage prägen die fruchtbare Küste. Umrunden Sie dieses kleine Paradies per Velo, Motorrad oder Cabriolet und geniessen Sie die herrliche Aussicht vom Muri Beach. Aitutaki, ein kleines Paradies, aber was für eines: Die smaragdgrüne Lagune und die weissen Träumstrände gehören garantiert zu den schönsten der Südsee. Ursprünglich eine Vulkaninsel mit sanften Hügeln und dem süssen Duft von Bananenplantagen im Innern sowie zahlreichen winzigen, der Küste vorgelagerten Koralleninseln.


Sprache

Englisch, Maori.


Einwohner

19 000 Menschen, zum grössten Teil Polynesier (Maori).


Fläche

240 km2, 15 Inseln.


Hauptstadt

Avarua auf der Hauptinsel Rarotonga mit 13’500 Einwohnern.


Politik

Die Cook Islands sind ein selbstständiger Staat in Assoziation mit Neuseeland.


Wirtschaft

Landwirtschaft, Fischerei, Perlen, Tourismus.


Zeitverschiebung

-12 Stunden im Sommer, -11 Stunden im Winter (Basis MEZ).


Einreise, Gesundheit

Schweizer Bürger benötigen einen gültigen Pass sowie ein Rück-/
Weiterflugticket. Impfungen sind keine vorgeschrieben.


Geld, Nebenkosten, Trinkgeld

Neuseeland-Dollar (NZD), 1 NZD = 0.80 CHF (Stand Januar 2010). Kreditkarten sind weit verbreitet. Die Nebenkosten liegen etwas unter dem Schweizer Niveau, Trinkgelder sind auf den Cook Islands nicht üblich.


Souvenirs

Schwarze Perlen, Muschelschmuck, Kokosschalen, Holzschnitzereien, Flechtarbeiten, Briefmarken.


Strom

240 Volt, Adapter für 3-polige Flachstecker notwendig.


Klima

Auf den Cook Islands herrscht das ganze Jahr über ideales tropisches Südseeklima, Passatwinde sorgen für angenehme Brisen. Die Regenzeit dauert von Dezember bis März.


Neukaledonien

Diese Inselgruppe im Pazifik ist ein französisches Übersee-Territorium und die Heimat der grössten Lagune der Welt. Die Vielfalt der Landschaften machen Neukaledonien zum Paradies für Wanderer und Individualreisende. Dank seinem riesigen Korallenriff und der aussergewöhnlichen Unterwasser-Fauna gehört das Archipel zu den besten Tauchrevieren der Welt.


Die Inseln

Neukaledonien besteht aus der Hauptinsel Grande Terre mit der Hauptstadt Nouméa und dutzenden kleineren Inseln, darunter die zauberhaften Ile des Pins und Iles de Loyauté.


Klima

Am Rande der Tropen gelegen, verdankt die «Insel des ewigen Frühlings» ihr ganzjährig angenehmes Klima den Passatwinden. Die kühlere, trockenere Jahreszeit ist von April bis November.


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Samoa

Samoa gilt als «Wiege Polynesiens», von wo einst die grossen Entdeckungs- und Besiedelungsfahrten der Polynesier starteten, Noch heute ist das gesellschaftliche Leben von Traditionen und Regeln geprägt. Die «Schatzinsel» aus Robert Louis Stevensons bekanntem Roman ist ein kleines tropisches Paradies mit einer herzlichen Bevölkerung, dichtem Regenwald, Wasserfällen, Sandstränden und türkisfarbenen Lagunen.


Die Inseln

Politisch besteht Samoa aus zwei Teilen: dem unabhängigen Western Samoe sowie aus American Samoa im Osten, das zum Staatsgebiet der USA gehört. Die beiden Hauptinseln Western Samoas - Upolu, mit der Hauptstadt Apia und dem internationalen Flughafen, Savai’i - sind vulkanischen Ursprungs. Zwischen den beiden Inseln verkehren Fähren.

Klima

Tropisches Klima mit relativ hoher Luftfeuchtigkeit. Die beste Reisezeit ist von April/Mai bis Oktober.


Südsee

Tonga

Im Königreich Tonga scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Der Tourismus steckt noch in den Anfängen, dafür lockt auf den «Friendly Islands» Südsee-Idylle pur. Verbringen Sie erholsame Ferientage mit Baden, Schnorcheln, Walbeobachten und Wandern durch den Regenwald.


Die Inseln

Ein Teil des Archipels besteht aus flachen Koralleninseln, die westlich gelegenen Inseln sind vulkanischen Ursprungs und gebirgiger. Die grösste Insel ist Tongatapu mit der Hauptstadt Nuku’alofa. Auf der spärlich besiedelten Inselgruppe Ha’apai finden Sie traumhafte Strände und traditionelle Fischerdörfer.


Klima

Ganzjährig angenehmes, warmgemässigtes Klima. Beste Reisezeit April bis November.




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